YOVEO gewinnt Silber am World Media Festival in Hamburg

Grosse Ehre für YOVEO am World Media Festival Tourism in Hamburg. Das Virtual-Reality-Projekt vom „Eichhörnchenweg“ Arosa in Zusammenarbeit mit Minor-Schokolade hat international für Aufsehen gesorgt. YOVEO durfte vergangenen Mittwoch den Silber Award in der Kategorie „Virtual Reality“ entgegennehmen. Kriterien waren nebst der Produktion als solches auch die Kreativität und die erzielte Performance: auf Facebook erzielte das Teaser-Video rund 350’000 Aufrufe.

Das WorldMediaFestival – global competition for modern media – zeichnet herausragende Lösungen in Corporate Film, Television, Web, Web TV und Print Produktionen auf wahrhaft internationaler Ebene aus. Die Preisträgergehören zu den Besten ihrer Branche. Gegründet im Jahr 2000 gehört dieses Forum für führende Kommunikationsprofis rund um den Globus heute zu den wichtigsten Veranstaltungen der Branche und ist auch das einzige Forum seiner Art in Europa.

YOVEO hat in Zusammenarbeit mit dem Virtual-Reality-Produktionsfirma Bandara ein Konzept zur Vermarktung des bekannten Eichhörnchenwegs in Arosa entwickelt. Dabei wurde der interaktive Wanderweg als Virtual-Reality-Video mit 360°-Rundumsicht für den Nutzer erfahrbar gemacht. Das Video setzt den Eichhörnchenweg und seine tierischen Bewohner in Szene und wartet zusätzlich noch mit einem Gewinnspiel auf. Rund herum sind Minor Schöggeli versteckt, die der Nutzer finden muss. Die Anzahl der gefundenen Schöggeli kann auf den Facebook-Seiten von Arosa und Minor gepostet werden. Auf dem Spiel steht nicht weniger als ein Jahresvorrat Minor Schöggeli.

Zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum wurde eine Virtual Reality Produktion ausserdem durch Werbevermarktung mitfinanziert. Die Goldbach Media (Switzerland) AG übernahm die Vermarktung für Arosa Tourismus und konnte die Mediaagentur Mediakanzlei und den Sponsor Minor für das Projekt gewinnen.

JOWA: Lernende realisieren eigenes Videoprojekt

Videos nehmen immer stärker Einzug im Bereich HR und speziell im Employer Branding. Dazu zählen auch Aktivitäten rund um die Lernenden eines Unternehmens. Einerseits wird das Ziel verfolgt, die Lehrstellen mit möglichst guten Lernenden zu besetzten, andererseits aber auch das Unternehmen bereits früh bei möglichen zukünftigen Mitarbeitenden positiv zu besetzen. Die JOWA (hundertprozentige Tochtergesellschaft der Migros und Teil der M-Industrie) hat mit Hilfe von Videos einen sehr spannenden Ansatz entwickelt, die Lernenden einerseits aktiv in den Video-Entstehungsprozess zu involvieren, andererseits aber auch die daraus entstanden Videos wirkungsvoll für eigene Zwecke einzusetzen.

 

Basierend auf einer internen „Food Waste“-Kampagne, die aus verschiedenen Informationsveranstaltungen und auch einer Wanderausstellungen innerhalb der elf JOWA-Standorte bestand, entwickelten die Lernenden Storyboards, wie sie das Thema „Food Waste“ mit Videos wirkungsvoll erklären und inszenieren können. Ein Coaching-Team von YOVEO führte die Lernenden in die Themen Storytelling und Videoproduktion ein, statteten die einzelnen Arbeitsgruppen mit dem entsprechenden Equipment aus und begleitete diese während der Produktion der einzelnen Videobeiträge. Dabei stand YOVEO vor allem im Bereich der Postproduktion mit Rat und Tat zur Seite.

 

Die fertigen Videoprodukte wurden anschliessenden im Rahmen der Wanderausstellung gezeigt. Eingesetzt wurde dabei die Technologie von interaktiven Videos. So konnten die interessierten Ausstellungsbesucher die einzelnen Videos auf einem einzelnen Notebook anschauen.

 

Die gesamte Aktion war auf allen Seiten ein Erfolg und erzielte erfreuliche Rückmeldungen von Seiten Lernenden sowie Besucherinnen und Besucher der Wanderausstellung. Was waren die drei Gründe für den Erfolg?

 

Authentizität

Die produzierten Videos waren keine Highend-Produkte. Dies war aber auch in keiner Art und Weise das Ziel. Es wurde von Beginn weg klar kommuniziert, dass die Videos aus der Feder der Lernenden stammen. Sie leben von der Authentizität, vom Echten und auch dem Lustigen bzw. Unerwarteten. Dies machte die Videos auch sehr sympathisch, auch wenn die eine oder andere Aufnahme nicht einwandfrei war.

 

Involvement

Von Beginn weg waren die Lernenden in ein umfassendes Videoprojekt eingefunden: von der Theorie, über die Erstellung eines Storyboards bis hin zur Produktion waren sie stark involviert und trugen entsprechend Verantwortung. Dieses frühe Onbaording wurde auf Seiten der Lernenden mit grossem Einsatz und Begeisterung belohnt.

 

Visibilität

Ein wichtiger Punkt ist die Visibilität der Arbeiten. Die einzelnen Videos verschwanden nicht auf einem Cloud-Server, sondern waren zentraler Bestandteil der Wanderausstellung, was wiederum eine schöne Anerkennung für die Lernenden der JOWA war.

 

YOVEO war von der Konzipierung, der Schulung, der Produktion bis hin zur Umsetzung des interaktiven Videos für die Wanderausstellung involviert.

Wanderausstellung mit Video-Screen

 

Einzelvideos im interaktiven Video-Player

Mehr als 43’000 Finisher-Clip-Views beim Engadin Skimarathon! Drei Gründe für den Erfolg.

Am 12. März 2017 starteten rund 13’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der 49. Ausgabe des legendären Engadin Skimarathon. Mitten dabei: iRewind. Erstmals setzte YOVEO die neue Technologie beim Engadin Skimarathon ein. 3 Kameras beim Marathon und 2 Kameras beim Halbmarathon produzierten vollständig automatisiert für jede Teilnehmerin und für jeden Teilnehmer ein eigenes, personalisiertes Finisher-Video. Zu Spitzenzeiten wurden über 55 Videos pro Sekunde gerendert, inklusive eines kurzen Introvideos. Die Helvetia Versicherungen bieten diesen Service bereits seit einigen Jahren an. Der Grund: sehr hohe View-Zahlen und damit verbunden hohe Performance-Zahlen auf der eigenen Website. Dieses Jahr wurde gar der Rekord gebrochen: mehr als 43’000 Videos wurden in knapp 3 Wochen angeschaut – Tendenz weiter steigend. iRewind stellte nicht nur die Cloudlösung, sondern sorgte auch für eine reibungslose Produktion vor Ort. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Sponsor und auch dem Timer Datasport lief einwandfrei.

Geht man noch ein wenig mehr ins Detail der Zahlen, so stellt man fest, dass rund zwei Drittel der Videoabrufe von mobilen Endgeräten erfolgten. Mehr als 80% aus der Schweiz. Und es bestätigte sich einmal mehr, dass die Schweiz ein Apple-Land ist. Über 75% der Mobile User schauten die Videos von iDevices aus an. Die Finisher-Videos waren mittels Finisher-Video-Widget nahtlos und exklusiv in die Website der Helvetia Versicherungen eingebunden, daher zahlten die Performance-Werte 1:1 auf die Landing-Page der Helvetia Versicherungen ein, was ein Sponsoring-Engagement zusätzlich befeuert. Ein schöner Nebeneffekt: bei einer Search-Engine-Suche nach “Finisher Video Engadiner” erscheint die Website des Presenting Sponsors Helvetia zuoberst im Page Rank.

Was ist der Grund für diesen Erfolg? Wir haben die drei wichtigsten Gründe zusammengefasst:

 1. Attraktive Videos

Waren es noch vor einigen Jahren einfach Videos von der Ziellinie, so sind es heute mehrere Kameras sowie ein Intro-Video, das automatisch und personalisiert zu einem attraktiven Video zusammengeschnitten wird. Aber nicht nur das Format ist spannend. Dank der schnellen Produktion erreichen die Videos die Teilnehmenden rasch nach dem Zieleinlauf. Die rund 13’000 personalisierten Videos standen 3 Stunden nach Abschluss der Veranstaltung zur Distribution zur Verfügung.

 2. Effiziente Bewerbung

Das Video-Widget wurde massgeschneidert und nahtlos in die Website des Hauptsponsors eingebunden. Jeder einzelne Besucher wurde dadurch auf die Seite der Helvetia Versicherungen geleitet. Nicht aufdringlich aber trotzdem mit klarem Absender. Zudem wurde das Angebot, nebst verschiedenen Printwerbungen über die Social Media-Kanäle des Veranstalters und des Hauptsponsors gepusht und sorgte für Gesprächsstoff in den einzelnen Kanälen.

 3. Gute Teilbarkeit

Die neuen Sharing-Optionen von iRewind fanden erstmals Einsatz. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten geboten, die Videos zu teilen. Per Mail, per Social Push oder auch mittels Download-Funktion. So diente das Video-Widget nicht nur als Plattform, Videos anzuschauen, sondern war auch Multiplikator für die weitere Streuung der Videos. Die Resonanz in den Social Media war gross, was zu weiterer Reichweite verhalf.

 

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